Das Ausstellungsformat „Behinderung im Wandel“
Bei
den Ausstellungsformaten „Behinderung im Wandel der Zeit“ handelt es
sich um Projekte, die Behinderung immer als soziale Konstruktion
verstehen. Sie sollen anregen zur Reflexion und im besten Fall dazu
beitragen, dass sich die gesellschaftliche Sicht auf Behinderung positiv
verändert. Die einzelnen Ausstellungen widmen sich jeweils einem
Schwerpunktthema. Sie sind als wissenschaftliche Kunstausstellungen
konzipiert und richten sich an ein breites Publikum. Damit folgen sie
dem Anspruch wissenschaftlich fundiert und trotzdem barrierearm
gestaltet zu sein.

Ein interaktiver Stadtrundgang
Menschen mit Behinderungen erfuhren
während des NS-Regimes durch staatlich angeordnete Zwangssterilisationen
und Tötungen unermessliches Unrecht. Gemeinsam mit Menschen mit
Behinderungen sowie Hagener Schüler*innen wurde im ersten Teil des
Projektes ein zentral gelegener Gedenkort in Hagen geplant und
gestaltet. Ergänzend dazu entstand eine Ausstellung, die dazu beiträgt,
das begangene Unrecht im öffentlichen Bewusstsein zu verankern.
Der
zweite Teil knüpft an das Projekt „Gegen das Vergessen!“ an: Zusammen
mit jungen Menschen mit und ohne Behinderungen wurde ein virtueller
Stadtrundgang durch Hagen sowie eine begleitende digitale Stadtkarte
entwickelt. Dadurch können sowohl Orte der Verbrechen als auch des
Gedenkens digital erschlossen und insbesondere für junge Menschen
anschaulich und erfahrbar gemacht werden.

Ein Multimedia-Projekt mit Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in Hagen.
Inklusion
bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen und
dies in allen Bereichen. Das Projekt "I see you – You see me – I could
be you" möchte als Kampagne unterschiedlichste Beispiele von
gesellschaftlicher Inklusion in den Blick nehmen und die Hagener
Gesellschaft dafür sensibilisieren, dass Inklusion uns alle betrifft.
Eindringliche Kurzfilme, die gemeinsam mit der Zielgruppe entwickelt
werden, sollen Merkmale einer inklusiven Gesellschaft anhand von
persönlichen Erfahrungen und Statements erlebbar machen.

Das Projekt
Das Projekt "Mein gutes Recht" verfolgt das Ziel, Menschen mit
Behinderung über ihrer Rechte zu informieren und sie bei der
Durchsetzung ihrer rechtlichen Ansprüche zu unterstützen.

Das Projekt
Menschen mit Behinderung ist während des NS-Regimes durch behördlich
verfügte Zwangssterilisation bzw. Tötung unermessliches Unrecht
widerfahren. Gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und Hagener
Schüler*innen soll ein Gedenkort in Hagen an zentraler Stelle geplant
und gestaltet werden und eine Ausstellung zum Thema konzipiert werden,
um die Erinnerung an das Geschehene Unrecht in das Bewusstsein der
Öffentlichkeit zu bringen.
Verantwortlich für Inhalt und Struktur der Webseite:
Caritasverband Hagen e.V.
Vorstand: Torsten Gunnemann und Rolf Niewöhner
VR 1126 Amtsgericht Hagen
Fachhochschule Dortmund (Prof. Dr. Michael Boecker)
vombecker Wuppertal (Dipl. Des. Christof Becker)