Ernst Putzki

Ernst Putzki leistete trotz seiner Behinderung Widerstand gegen die NS-Diktatur. Er verteilte Zettel, Gedichte und Zeichnungen, in denen er die Nazis kritisierte. Er wurde 1945 in der Todesanstalt Hadamar ermordet

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Hartmut Stadtler

Hartmut wurde 1941 in der „Kinderfachabteilung“ Aplerbeck (Dortmund) ermordet. Er war 2 Jahre alt. Er ist eins der mehr als 20 Hagener Kinder, die im Rahmen der „Kindereuthanasie“ ermordet wurden.

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Martha Wassermann

Martha Wassermann wurde 1936 im Allgemeinen Krankenhaus zur Sterilisation und zur Abtreibung gezwungen. Sie war im 6. Monat schwanger.

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Julius Weiss

Das Gesundheitsamt verbot Julius Weiss 1939, seine schwangere Freundin zu heiraten, da er ein Sinto war. Weiss überlebte mehrere KZs und konnte erst 1945 seine Tochter kennen lernen.

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Allgemeines Krankenhaus

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Krankenhaus Elsey

Im Evangelischen Krankenhaus Elsey wurden bis 1938 89 Menschen zwangssterilisiert. Hier wurden auch osteuropäische Zwangsarbeiterinnen zur Abtreibung gezwungen.

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Marienhospital

Im Katholischen Marienhospital wurden die Sterilisierung und eine Zwangsabtreibung der 23-jährigen Edith Meyer empfohlen, als sie im 5. oder 6. Monat schwanger war. Sie überlebte die OP nicht.

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Gerda Oberbeck

Gerda Oberbeck wurde 1939 vom Gesundheitsamt als „minderwertig“ eingestuft und im Allgemeinen Krankenhaus Hagen zwangssterilisiert. Sie starb an den Folgen der OP. Gerda wurde nur 17 Jahre alt.

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Gesundheitsamt

Das Gesundheitsamt war die entscheidende Stelle bei der Verfolgung von Kranken und Menschen mit Behinderung, aber auch „Asozialen“, Homosexuellen und anderen Gruppen.

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Dr. Neussel

Dr. Neussel sterilisierte im Auftrag von Dr. Haver PatientInnen im damaligen Allgemeinen Krankenhaus.

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Dr. Scheulen

Josef Scheulen leitete seit 1938 das Gesundheitsamt Hagen und spielte eine entscheidende Rolle bei der Verfolgung von Kranken und Menschen mit Behinderung.

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Dr. Schlockermann

Heinrich Schlockermann war zwischen 1934 und 1937 Richter im Erbgesundheitsgericht Hagen, das über Zwangssterilisierungen, -abtreibungen und -kastrierungen sowie Eheverbote entschied.

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Dr. Damrau

Dr. Hans Damrau war ein fanatischer Nazi. Er leitete die städtische Wohlfahrt ab 1933 und half dem Gesundheitsamt, Sozialhilfeempfänger zu erfassen. Viele wurden sterilisiert oder ermordet.

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Standesamt

Das Standesamt zeigte alle Personen an, die heiraten wollten und verdächtig waren, „fremdrassig“ (Juden, Sinti) oder „erbbelastet“ zu sein.

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Dr. Haver

Dr. Paul Haver war chirurgischer Chefarzt und später ärztlicher Direktor des damaligen Allgemeinen Krankenhauses. Er führte Hunderte von Zwangssterilisierungen durch. 1955 erhielt er das Bundesverdienstkreuz.

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Städtisches Altenheim

Wie Kranke und Menschen mit Behinderung galten Altenheimbewohner in NS-Deutschland als „unproduktiv“ und wurden ermordet.

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Landgericht Hagen

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Kinderheim Weißenstein

Kinder aus dem Evangelischem Kinderheim Weißenstein waren unter den Sterilisierungsopfern. Es handelte sich um drei Geschwister im Alter von 13, 14 bzw. 15 Jahren. Sie waren Vollwaisen und kamen aus ärmlichen Verhältnissen.

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Evangelisches Krankenhaus Haspe

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S-Bahnhof Hagen-Wehringhausen

Für Rollstuhlfahrer, die hier aussteigen, endet die Reise am Gleis. Die Rechte auf Mobilität und Teilhabe der Menschen mit Behinderung werden in öffentlichen Verkehrsmitteln und bei der Stadtplanung oft ignoriert.

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Café „Handwerk“

Im Café und in der Werkstatt daneben arbeiten Menschen mit Behinderung. In dem Café treffen sich Menschen mit und ohne Behinderung in gemütlicher Atmosphäre.

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Haus Zoar

Im Kinder- und Säuglingsheim Haus Zoar wurden Kinder mit Behinderung erfasst, die später ermordet wurden. Die zuständige Ärztin leitete auch die Kinderabteilung des Allgemeinen Krankenhauses.

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