Übersicht aller Projekte und Ausstellungen

Ein Multimedia-Projekt mit Jugendlichen mit und ohne Behinderungen in Hagen.

Inklusion bedeutet Teilhabe am gesellschaftlichen Leben für alle Menschen und dies in allen Bereichen. Das Projekt "I see you – You see me – I could be you" möchte als Kampagne unterschiedlichste Beispiele von gesellschaftlicher Inklusion in den Blick nehmen und die Hagener Gesellschaft dafür sensibilisieren, dass Inklusion uns alle betrifft. Eindringliche Kurzfilme, die gemeinsam mit der Zielgruppe entwickelt werden, sollen Merkmale einer inklusiven Gesellschaft anhand von persönlichen Erfahrungen und Statements erlebbar machen.

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Das Projekt

Das Projekt "Mein gutes Recht" verfolgt das Ziel, Menschen mit Behinderung über ihrer Rechte zu informieren und sie bei der Durchsetzung ihrer rechtlichen Ansprüche zu unterstützen.

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Das Projekt

Menschen mit Behinderung ist während des NS-Regimes durch behördlich verfügte Zwangssterilisation bzw. Tötung unermessliches Unrecht widerfahren. Gemeinsam mit Menschen mit Behinderungen und Hagener Schüler*innen soll ein Gedenkort in Hagen an zentraler Stelle geplant und gestaltet werden und eine Ausstellung zum Thema konzipiert werden, um die Erinnerung an das Geschehene Unrecht in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

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Die Kampagne

Die Kampagne „Hagen bewegt“ stellt gelungene Beispiele für Inklusion und Partizipation in Hagen vor. Sie wurde gemeinsam mit Menschen mit Behinderung umgesetzt.

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Seit der Einführung pränatal diagnostischer Verfahren Anfang der 1930er Jahre bis hin zur Anerkennung des Bluttests als Kassenleistung im Jahr 2019, werden die sich daraus ableitenden ethischen und gesellschaftspolitischen Fragestellungen immer wieder kontrovers diskutiert.

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Menschen mit Behinderungen haben in Deutschland eine sehr wechselhafte Geschichte durchlebt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden sie in Großeinrichtungen untergebracht, wenn sie nicht als tolerierter Teil im Familienverband lebten. Es folgten zur Zeit des Nationalsozialismus Zwangssterilisierungen und die massenhafte Ermordung von Menschen, die man als »lebensunwertes Leben« betrachtete. Noch lange nach Ende der NS-Diktatur fanden Ausdrücke wie »Schwachsinniger« oder »Krüppel« Verwendung, wurden Menschen mit Behinderungen systematisch aus der Gesellschaft ausgegrenzt. Spätestens seit der Verabschiedung der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2006 hat sich die Sichtweise gewandelt. Heute stehen Forderungen nach Inklusion und Gleichstellung im Fokus gesellschaftspolitischer Bemühungen.

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Mit mehr als hundert interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Wohlfahrtspflege, Politik und Verwaltung, darunter auch zahlreiche Menschen mit Behinderungen, wurde die Ausstellung »Behinderung im Wandel der Zeit in Hagen« offiziell im Audi- torium des Emil Schumacher Museums durch den Ersten Bürgermeister der Stadt Hagen, Herrn Dr. Hans-Dieter Fischer, eröffnet.

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