Sprechende
Susanne Haensel, Ev. Pfarrerin a.D.
Viele Jahre Gemeindepfarrerin in Dortmund, später Pfarrerin in der Krankenhausseelsorge in Hagen.
Die
neue Internetseite mit den lebendigen Einspielungen trägt in besonderer
Weise zur Aufklärung über die systematische und perfide Verfolgung und
Ermordung in der Nazizeit bei.
Spricht Städtisches Altenheim
Ruben Herzberg, Schulleiter a.D.
Ruben Herzberg wurde 1951 in Haifa, Israel als Sohn deutscher Juden geboren. Viele seiner Vorfahren wurden Opfer des
Holocaust. Für drei von ihnen liegen Stolpersteine in Hagen.
Er war Schulleiter in Hamburg und leitet, gemeinsam mit seiner Frau Ingrid Herzberg, die Redaktion der pädagogischen Fachzeitschrift HAMBURG MACHT SCHULE.
Ich engagiere mich seit langer Zeit gegen das Vergessen der Nazi-Verbrechen, damit sich die Ausgrenzung, Entrechtung und Ermordung von Menschen mit und ohne Behinderung, die Markierung von Menschen als "lebensunwert" niemals wiederholt.
Spricht Hartmut Stadtler
Vanessa Meyer, Schülerin eines Hagener Abendgymnasiums
Warum ich mitmache?
Mir ist es ein Anliegen, dass die Schicksale hinter den Zahlen nicht vergessen werden und wir wachsam bleiben für die Zukunft.
Spricht Dr. Paul Haver
Walter Möller, ehemaliger Lehrer für Geschichte an der Fritz Steinhoff Gesamtschule in Hagen
In meiner Familie war das Schicksal meiner Großmutter ein gut gehütetes Geheimnis.
Ich möchte dazu beitragen, dass die Erinnerung an die Naziverbrechen uns allen im Bewusstsein bleibt.
Spricht Dr. Schlockermann
René Röspel, MdB 1998-2021, u.a. Hagener Friedenszeichen e.V., Stolpersteine Hagen
Von den Grundwerten der Sozialdemokratie überzeugt und ihre Geschichte kennend, ist meine Verpflichtung, für Freiheit und Menschenwürde einzutreten.
Nie wieder Faschismus!
Spricht Ernst Putzki
Luna Schmidt, Hagener Schülerin
Ich mache bei der Ausstellung mit, weil ich mich sehr für Geschichte interessiere und wichtig finde, dass die Ereignisse der NS-Zeit nicht vergessen werden. Außerdem habe ich durch meine eigene Familiengeschichte einen persönlichen Bezug zu diesem Thema. So kann ich dazu beitragen, dass Erinnerung lebendig bleibt.
Spricht Dr. Scheulen
Angela Spiekermann-Bönicke, Inhaberin der Buchhandlung Lesen & Hören in Hagen und Mitglied der Projektgruppe Kirche in anderem Licht in St. Michael, Hagen-Wehringhausen
Ich bin in Wehringhausen aufgewachsen und lebe bis heute in diesem Stadtteil, in dem es viele Opfer des Nationalsozialismus gab.
Es ist wichtig, die Erinnerung daran lebendig zu halten. Wir sind aufgefordert, aufmerksam zu bleiben und der Fremdenfeindschaft, dem Alltagsrassismus und der Diskriminierung unserer Tage vor Ort entgegenzutreten.
Spricht Julius Weiss
Stefan Welzel, Biologe
Der Hohenlimburger Geograf StefanWelzel ist aktiv in der Nachbarschafts- und Migranten-Hilfe, steht im Kontakt zu Nachkommen jüdischer Familien mit Wurzeln in Hohenlimburg und ist begeisterter Unterstützer des Stolperstein-Werkes von Gunter Demnig.
Wirklich begriffen, was Nationalsozialismus und seine Verbrechen bedeuten, hat er erst durch das Buch von Hermann Zabel „Hohenlimburg unterm Hakenkreuz“: Die Gewalt fand nicht nur in den Geschichtsfilmen, in Berlin, München und anderen Großstädten statt, sondern konkret hier vor der Haustür einer jeden Kleinstadt. Das dazu gehörige Schlüsselerlebnis war 2014 die Stolpersteinverlegung für die Familie Stern in der Wesselbach unter Anwesenheit der aus den USA angereisten Nachkommen des einzigen Überlebenden Rolf Stern.
Welzel ist überzeugt:
Eine Wiederholung kann nur gelingen, wenn das Alte aufgearbeitet wird:
Nicht durch Schuldzuweisung an heutige Generationen, aber durch das Wahrnehmen was war.
Und es braucht menschliche, auch frohe Begegnungen - über alle Grenzen hinweg.
Spricht Krankenhaus Elsey







