Kinderheim Weißenstein

Hohenlimburger Straße 90A

Kinder aus dem Evangelischem Kinderheim Weißenstein waren unter den Sterilisierungsopfern. Es handelte sich um drei Geschwister im Alter von 13, 14 bzw. 15 Jahren. Sie waren Vollwaisen und kamen aus ärmlichen Verhältnissen.

In vielen Kinder- und Jugendheimen herrschten vor und nach 1945 unmenschliche Verhältnisse. Körperliche und sexuelle Gewalt und Fremdbestimmung waren alltäglich. Mit den skandalösen Verhältnissen im evangelischen Kinderheim Weißenstein an der Hohenlimburger Straße beschäftigte sich im Jahr 1925 sogar der Reichstag.


Die sozialen Vorurteile gegen Arme wurden durch die Rassentheorien und die Sparmaßnahmen der Nationalsozialisten verstärkt: Unzählige Kinder verhungerten in den Heimen. Heimbewohner galten als „erbbelastet“, „rassisch minderwertig“ und „asozial“ und wurden deshalb zwangssterilisiert oder im Rahmen der „Euthanasie“ ermordet.


Kinder aus dem Kinderheim Weißenstein waren unter den Sterilisierungsopfern. Es handelte sich um drei Geschwister im Alter von 13, 14 bzw. 15 Jahren. Sie waren Vollwaisen und kamen aus ärmlichen Verhältnissen. Sie besuchten eine Hilfsschule (heute: Förderschule).

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