10/2018
Be­hin­de­rung im Wan­del der Zeit.
Von der Ex­klu­si­on zur in­klu­si­on

Mit mehr als hun­dert in­ter­es­sier­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­gern aus Wohl­fahrts­pfle­ge, Po­li­tik und Ver­wal­tung, dar­un­ter auch zahl­rei­che Men­schen mit Be­hin­de­run­gen, wurde die Aus­stel­lung »Be­hin­de­rung im Wan­del der Zeit in Hagen« of­fi­zi­ell im Audi- to­ri­um des Emil Schu­ma­cher Mu­se­ums durch den Ers­ten Bür­ger­meis­ter der Stadt Hagen, Herrn Dr. Hans-Die­ter Fi­scher, er­öff­net.

Wäh­rend der Er­öff­nungs­fei­er konn­ten die Stu­die­ren­den der FH-Dort­mund einen kur­zen Aus­blick auf die in der Aus­stel­lung dar­ge­stell­ten For­schungs­er­geb­nis­se geben. Herr Prof. Dr. Boecker zeig­te sich auch mehr als zu­frie­den mit den Er­geb- nis­sen des Lehr­for­schungs­pro­jekts. Al­ler­dings wies er in sei­ner Rede auch kri­tisch dar­auf hin, dass sich die Teil­ha­be­si­tua­ti­on und damit In­klu­si­on von Men­schen

mit Be­hin­de­run­gen nur ver­än­dern wird, wenn der Be­griff der »Nor­ma­li­tät« nicht ein­sei­tig von der Mehr­heits­ge­sell­schaft de­fi­niert wird. In­klu­si­on ist somit keine Ein­bahn­stra­ße und Po­li­tik hat eine große Ver­ant­wor­tung Be­geg­nungs­räu­me zu schaf­fen, damit Men­schen mit und ohne Be­hin­de­rung in allen ge­sell­schaft­li­chen Teil­be­rei­chen ge­mein­sa­me Er­fah­run­gen ma­chen kön­nen.

Charts